Lesafari

Leeyah, Sassi & Fabi on the road

Schlagwort: 2025

  • Tag 39: Wäsche und Fahrtag

    Tag 39: Wäsche und Fahrtag

    Nach einem längeren Spaziergang ging es für uns weiter Richtung Bodo. Unser erster Zwischenstopp war ein Campingplatz mit Waschmaschinen. Hier konnten wir endlich unsere Wäsche waschen – für 9 Euro zwei Maschinen. Während die erste Maschine lief haben wir uns erstmal Kaffee gemacht und gefrühstückt. Nach einer Stunde konnten wir ohne zu zahlen die zweite anmachen – also quasi umsonst. Leeyah und ich sind dann noch in den anliegenden See gesprungen und Fabi hat konnte sich auf dem Campingplatz rasieren und duschen. Nach dem Baden ist Sassi auch noch kurz duschen gegangen – wenn man schonmal die Möglichkeit hat, sollte man diese auch nutzen.

    Mit frischer Wäsche und frisch geduscht ging es dann weiter Richtung Stellplatz am See. Dort angekommen waren wir nicht mehr so begeistert – der Stellplatz an sich ist zwar top, aber die Stechfliegen nerven hier sehr arg… Nach langem hin und her sind wir dann doch weitergefahren und haben uns wo anders hingestellt. Dort war es jedoch dann leider auch nicht besser und zudem standen wir in der knallen Sonne bei 30 °C… Kurz Wäsche aufgehangen und dann ab in den heißen Camper. Nach fast 3 h haben wir uns dazu entschieden doch noch weiter zu fahren. Die Wäsche war zum Glück schon fast komplett trocken. Also haben wir alles zusammengepackt und sind in die Nähe von Mosjoen gefahren. Dort angekommen waren wir nochmal eine Runde laufen – hier war es viel angenehmer.

  • Tag 38: Stadtausflug – Trondheim

    Tag 38: Stadtausflug – Trondheim

    Heute ging es um 8 Uhr los nach Trondheim. Hier haben wir etwas außerhalb geparkt und sind dann in die Stadt reingelaufen. Erster Stopp: Süßes Café. Hier gab es einen leckeren Cappuccino und Zimtschnecken. Danach ging es über die alte Stadtbrücke zum Nidarosdom – der ist echt schön und riesig. Dann sind wir noch durch die Innenstadt geschlendert, die Umbrella Street entlanggelaufen und haben uns den Hafen angeschaut. Mittags ging es dann wieder zurück zum Camper und weiter.

    Nach Frischwasserauffüllen und alles Leeren ging es nochmal nach Angelzubehör schauen, aber dann auch schon zum nächsten Stellplatz. Heute sind wir in Straumen gelandet – direkt am Fjord.

    Nachmittags waren wir noch am Wasser baden und die Sonne genießen. Leider gibt es hier keinen guten Angelspot, da das Wasser sehr niedrig ist und es viele Algen gibt. Dennoch ein schöner Stellplatz und eine süße Stadt.

  • Tag 37: Wanderung zum falschen Ziel – Trollheimen

    Tag 37: Wanderung zum falschen Ziel – Trollheimen

    Morgens ging es um 4 Uhr aus dem Bett, da wir noch fast eine Stunde zum Wanderparkplatz fahren mussten. Nach einem Kaffee und Rucksack packen, ging Sassi los auf die Wanderung zum Berggipfel Høa. Es ging erst durch einen Wald und dann hoch hinaus über Steine, Wiesen und am Ende dann richtig große Schneeflächen.

    Nach 5 km und über 600 Höhenmetern, hat sich Sassi schon gewundert wo denn nun endlich der Gipfel ist (die Wanderung sollte nur 500 Höhenmeter und eine Gesamtlänge von 8 km haben). Da war es Sassi schon klar, dass sie wohl anfangs eine falsche Abbiegung und damit auch einen anderen Wanderweg genommen hatte. Dennoch ging sie noch weiter, da der Gipfel schon zu sehen war. Jedoch war der Weg hoch zum Gipfel (wahrscheinlich der letzte Kilometer) einfach zu Steil und mit zu viel Geröll – damit leider zu risikohaft für Sassi und Leeyah alleine. Daher ging es nach fast 8 km und über 800 Höhenmeter doch wieder zurück. Dennoch hatte Sassi eine tolle Aussicht von oben.

    Unten beim Camper angekommen wollte Leeyah nur noch schnell rein auf ihren Platz und schlafen. Das war wohl ziemlich anstrengen für sie – Sassi war aber auch echt froh, dass alles so gut geklappt hatte (trotz falschem Weg). Danach ging es für uns weiter Richtung Trondheim. Wir haben einen Angelspot in der Nähe von Buvika rausgesucht, wo wir auch übernachten konnten. Es war ein wirklich schöner Stellplatz. Fabi konnte mit vielen anderen Anglern angeln und am Abend konnten wir den Sonnenuntergang anschauen – es sah so schön aus.

  • Tag 36: Ab in die Berge

    Tag 36: Ab in die Berge

    Heute war Sassi mit Leeyah morgens eine Runde joggen. Anschließend ging es für uns weiter Richtung Trollheimen Nationalpark. Hier haben wir in Gjora einen abgelegenen Platz oben am Berg gefunden und den Tag über entspannt.

  • Tag 35: Wanderung zur Trollkirche

    Tag 35: Wanderung zur Trollkirche

    Heute Morgen ging es früh für uns raus. Nach einem schnellen Kaffee sind wir um 6 Uhr losgewandert. Es ging entlang eines Feldes, dann durch einen magischen Wald und hoch hinauf über Wurzeln und Steine. Nach 350 Höhenmetern hatten wir die Höhe zur Trollkirche erreicht. Nach dem ersten Versuch mit Leeyah da reinzuklettern, haben wir doch einzeln die Höhe erkundigt. Die Steine waren leider zu rutschig, so dass Leeyah sich nicht hineintraute.

    Die Höhle war aber echt cool! Man musste über große Steine klettern, über einen glasklaren Bach steigen und durch die Höhle weiter bis zum kleinen See mit dem Wasserfall (die Trollkirche) klettern. Die sah wirklich sehr schön aus. Es badete auch ein kleiner Frosch in dem Teich.

    Nach der Höhle ging es für uns weiter hoch. Hier kamen noch zwei weitere Höhlenspots – einmal zum runterklettern auf einer Leiter und einmal konnte man einfach vom Wasserfall runterschauen. Wir sind noch weiter hoch auf den Berg geklettert. Oben war es so schön – eine herrliche Aussicht und alles war grün. Zudem gab es einen sehr schönen See – hier konnte sich Leeyah richtig gut abkühlen, bei dem heißen Wetter.

    Danach ging es wieder runter für uns. Fabi ist leider 1,5 km vor dem Parkplatz mies umgeknickt. Nach kurzer Pause versuchten wir weiterzulaufen, jedoch ging es leider nicht gut. Zum Glück kam ein deutsches Pärchen entgegen, die Verband und Kühlgel dabeihatten. Danach ging es einigermaßen mithilfe eines Stockes, sodass wir um 12 Uhr endlich unten ankamen.

    Dann gab es erstmal für uns essen. Anschließend sind wir die Atlantikstraße hoch gefahren bis nach Kristiansund. Hier ging es für uns zum Biltema noch etwas Angelzubehör besorgen – trotz umknicken.

    Danach aber auch zum Krankenhaus, was sich jedoch dann als Tagesklinik herausgestellt hatte. Nach nochmal 15 min fahren, kamen wir bei der richtigen Notfallaufnahme an. Hier wurden wir jedoch dann wieder runter Richtung Molde (Hjelset) zu einem größeren Krankenhaus zum Röntgen geschickt. Nach 45 min Fahrt kamen wir um 17 Uhr endlich an. Fabi wurde freundlich empfangen und es hat sich zum Glück herausgestellt, dass nichts gebrochen ist. Nun darf er weiter mit Krücken laufen und seinen Fuß erstmal schonen bis er wieder auftreten kann. Danach ging es für uns auf einen naheliegenden Wanderparkplatz.

  • Tag 34: Zeit für eine Angelausstattung

    Tag 34: Zeit für eine Angelausstattung

    Gestern hatten wir uns entschieden, dass wir heute endlich weitersollten. Daher ging es morgens für uns nochmal joggen, die Sonne genießen und SUP fahren. Mittags packten wir dann alles zusammen und sind nochmal zurück nach Molde gefahren. Fabi hat sich nach langem überlegen dazu entschieden sich doch noch eine Angelausstattung zu besorgen – die wir auch im Angelladen ergattert haben. Anschließend sind wir zu dem nächsten Hafen gefahren und nach nur 3 Stunden angeln hat Fabi seinen ersten Fisch gefangen.

    Danach ging es für uns weiter auf den Trollkyrkja Parkplatz, da hier morgen unsere lang ersehnte Wanderung startet. Zum Abendessen hat sich Fabi den Fisch gegrillt und dazu gab es asiatisch gebratene Nudeln – kann man machen.

  • Tag 29 – 33: Sonne genießen am Fjord

    Tag 29 – 33: Sonne genießen am Fjord

    Da die Tage nicht so spektakulär werden, fassen wir diese in einem Blogbeitrag zusammen. Wir hatten wunderschöne sonnige Tage und konnten einfach mal entspannen. Morgens sind wir früh aufgestanden, damit wir noch bei der „Hitze“ Gassi gehen oder Sport machen können. Tagsüber haben wir viel gelesen, Spiele gespielt, SUP gefahren, kurz im Meer gebadet oder auch einfach mal die Sonne im Schatten genossen. Es ist wirklich ein toller Stellplatz und war perfekt für die sonnige Tage.

  • Tag 28: Ab ins Meer

    Tag 28: Ab ins Meer

    Heute war mal wieder Sport angesagt. Nach dem ersten Kaffee ging Sassi schonmal 2 km mit Leeyah joggen. Dann ging es zusammen mit Fabi weiter zur kleinen Outdoor-Fitness-Area. Hier konnten wir ein paar Kraftübungen machen. Dann hieß es für uns ab ins Meer – das erste Mal für uns in Norwegen. Das Wasser war recht kalt, aber wir haben uns reingewagt!

    Nach einem kurzen Frühstück ging es von uns dann mit der Fähre von Vestnes rüber nach Molde. Dort haben wir nochmal unser Frischwasser vollgemacht, Toilette geleert und Grauwasser abgelassen. Dann ging es mal wieder einkaufen, damit wir für die nächste Woche genug essen haben.

    Dann ging es weiter zum Stellplatz für die nächsten Tage – direkt am Fjord. Als wir ankamen waren wir begeistert. Er ist schön abgelegen, hat eine tolle Aussicht und man ist direkt am Wasser. Einfach perfekt für die nächsten „heiße“ Tage.

    Nachdem wir mit dem SUP die Gegend erkundet haben, gab es Abendessen und wir haben die Sonne genossen.

  • Tag 27: Geiranger Wanderung

    Tag 27: Geiranger Wanderung

    Heute Morgen ging es für uns um 6 Uhr – mal wieder früher – aus den Federn, da wir nicht nochmal riskieren wollen in die Touristenmassen zu laufen. Die Fahrt nach Geiranger war echt schön – die Aussicht von oben auf Geiranger sah toll aus.

    Bei Geiranger parkten wir und frühstückten schnell auf dem Parkplatz und dann ging auch unsere Wanderung los zum Homlungsaetra (544 Meter hoch). Die Wanderung war echt anstrengend. Es ging sehr viel bergauf in nur wenigen Kilometern (3 km). Nach vielen Zwischenpausen haben wir dann oben uns ein Apfel gegönnt und uns nochmal eine etwas längere Pause gegönnt – bis es dann Sassi kalt wurde. Dann ging alles wieder zurück – das ging auch viel einfacher und auch schneller.

    Anschließend ging es dann auch schon weiter für uns, da die kleine Stadt einfach zu touristisch war. Es ging wieder bergauf – mit einem kurzen Zwischenstopp bei einer Aussichtsplattform – und dann weiter Richtung Molde. Heutiger Stellplatz ist bei Sjoholt.

  • Tag 26: Tourismus am Briksdalen

    Tag 26: Tourismus am Briksdalen

    Heute Morgen ging es für uns weiter zum Briksdalen Gletscher, aber mit einem kurzen Zwischenstopp beim gesichteten Bäcker. Hier deckten wir uns wieder mit süßem Gebäck ein. Der Weg dahin war echt schön – es ging eine schmale Straße zwischen Bergen lang und vorbei an türkisblauen Seen. Am Parkplatz gab es dann Frühstück und schon ging die kleine Wanderung zum Gletscher los.

    Nach dem ersten halben Kilometer merkten wir schon, dass es keine so tolle Wanderung wird. Überall standen Touristenbusse und es gab sogar Buggies mit denen „faule“ Touristen sich zum Gletscher fahren lassen konnten. Der Weg war überfüllt mit Menschen die zum Gletscher hoch laufen wollten. Zum Glück entdeckten wir einen anderen Weg ohne Aussichtspunkte, wo kaum Menschen darauf liefen. Zudem nahmen wir teilweise die Buggy-Fahrstrecke, um nicht dauernd an Menschen vorbeilaufen zu müssen. Nach fast 3 km kamen wir dann am Gletscher an und es war echt schön. Der Fluss war so klar und voll mit Eis. Paar Fotos später ging es für uns auch wieder zurück. Diese Wanderung können wir leider echt nicht empfehlen. Wir fanden die anderen Gletscher-Wanderungen (Bondhusvatnet und Baerbreen) viel schöner und auch weniger touristisch.

    Nach der Wanderung ging es noch kurz einkaufen und dann schon weiter Richtung Geiranger. Am Stellplatz angekommen haben wir noch bisschen mit Leeyah gespielt und Abendessen gemacht. Kurz vorm Schlafen gehen entdeckten wir eine Kuhherde die über den Parkplatz liefen – das war ein Erlebnis, dass wir bestimmt nicht vergessen werden.