Heute war ein sehr regnerischer Tag – daher konnten wir nicht wirklich viel machen. Da unsere Vorräte langsam zu neige gingen, sind wir zur nächsten Stadt, Jondal, gefahren. Nach dem Einkauf haben wir noch ein Café entdeckt. Wir nutzten die Chance und gönnten uns frisch gebackene Kanelknuter. Und diese waren echt lecker. Danach ging es noch bei Sonnenschein etwas durch das kleine Städtchen und dann auch schon wieder zurück auf unseren Stellplatz.
Danach haben wir uns wieder gemütlich im Camper gemacht, da es den restlichen Tag nur geregnet hatte.
Heute ging es für uns zum Bondhusvatnet Gletschersee. Dafür ging es von usnerem Stellplatz morgens los nach Bondhus. Nach dem ersten Kaffee haben wir uns dann fertig gemacht und sind Richtung Bondhusvatnetsee losgewandert. Nach fast 2 km ist Fabi leider schon umgeknickt – jedoch schafften wir noch den letzten halben Kilometer zum Gletschersee – und es hat sich gelohnt. Der See umringt von Bergen und dem Gletscher sieht wirklich magisch aus. Dann gab es erstmal eine Frühstückspause.
Danach ging es für uns noch um den See weiter zum Gletscher. Der Weg war anspruchsvoller. Es ging über Steine, durch den Matsch und durch kleine Bächer. Wir trafen auch auf freilaufende Schafe. Auf der anderen Seite war ein Kiesstrand und man konnte von hier auf die Wasserfälle blicken.
Dann ging es für uns wieder zurück zum Camper und nach 10 km wandern haben wir diesen auch endlich erreicht. Nach einer kurzen Stärkung ging es wieder auf unseren zuvorigen Stellplatz zurück.
Heute morgen ging es für uns wieder früh raus – der erste Wecker klingelte bereits um 4:55 Uhr. Nach ready-machen und alles packen, ging es für uns nach Odda zum Wasserauffüllen & -entsorgen. Dann ging es endlich los zum Buarbreen Gletscher. Der Weg dahin war schon ein Abenteuer – holprige, schmale und ewig lange Straße und dann standen plötzlich noch Kälber auf einer schmalen Brücke.
Um 7 Uhr ging dann die Wanderung für uns los – hoch zum Buarbreen Gletscher. Anfangs war uns noch ziemlich kalt – unten waren es bereits nur etwa 6 Grad – jedoch wurde uns bereits nach den ersten 10 Minuten wieder warm. Der Weg war ziemlich abenteuerlich – viele Steine, Flüsse die man überqueren musste (über Steine), verschiedenste Arten von Brücken (Hängebrücke, Balken, Gitter usw.), Felse die man per Seil hochklettert …
Leider mussten wir bei etwa der Hälfte der Strecke abbrechen, da es mit Hund leider nicht mehr machbar war – die Felse die man per Seil raufklettert waren zu hoch und glatt. Trotzdem hatten wir bereits einen tollen Blick auf den Gletscher, der wirklich atemberaubend ist! Nach einer kurzen Pause…
Ging es dann wieder den Weg zurück zum Parkplatz.
Nach der Wanderung ging es für uns wieder weiter Richtung Bondhusbreen – hier geht es morgen für uns wieder Richtung Gletscher.
Heute morgen ging es für uns nun wirklich zu den Låtefossen. Nach 3 Minuten Fahrt standen wir auch schon auf dem Parkplatz vor den zwei Wasserfällen. Diese waren wirklich beeindruckend und man wurde ziemlich nass.
Nach ein paar Bildern ging es für uns weiter nach Skare. Hier haben wir kurz bei einem Friedhofsparkplatz geparkt und sind dann zu der „Quelle“ der zwei Wasserfälle im Regen spaziert. Der See lag direkt im Wald mit nur vereinzelten norwegischen Häusern außenrum.
Heute morgen ging es für uns ein großes Stück weiter – wir hatten 4 Stunden Fahrt vor uns. Erst mit der Fähre von Hjelmeland nach Nesvik und dann mit dem Camper weiter Richtung Låtefossen. Die Stellplatzsuche war diesmal schwerer als gedacht. Am Ende landeten wir auf einem Parkplatz gegenüber eines Supermarktes direkt an der Straße – trotzdem haben wir uns hier irgendwie wohl gefühlt und es uns gemütlich gemacht. Das Wetter war sowieso nicht so toll – etwa 14 Grad und regnerisch.
Am Nachmittag ging Sassi dann noch eine kleine Runde mit Leeyah durch den Wald den Berg hoch joggen und konnte schon die Låtefossen entdecken.
Heute ging es für uns um 4 Uhr raus aus den Federn und fertig machen für die große Wanderung. Um 5 Uhr sind wir dann vom Preikestolen Parkplatz losgewandert auf den Berg. Nach fast 2 Stunden auf und ab haben wir endlich die Felsplattform erreicht. Wir waren einer der ersten oben und hatten auch richtig Glück mit dem Wetter. Auf dem Rückweg kamen uns dann ab 8 Uhr schon ziemlich viele Menschen entgegen und es hat auch immer wieder leicht geregnet. Daher können wir euch nur empfehlen früh aufzustehen, bevor die anderen Touristen sich auf dem Weg machen.
Anschließend ging es weiter mit dem Camper auf Stellplatzsuche. Letzendlich sind wir in Forsand am Hafen gelandet. Sind mittags nochmal mit Leeyah raus und haben uns ausgeruht.
Morgens sind wir noch beim Stellplatz spazieren gegangen. Wir hatten bei der Küste viele alter deutsche Luftschutzbunker entdeckt – in diese konnte man sogar reingehen.
Anschließend ging es für uns dann los nach Stavagener. Hier konnten wir unseren Camper einfach auf einen Wohnmobil-Stellplatz abstellen und in Ruhe die Stadt anschauen. Stavagner ist eine sehr schöne Hafenstadt. Hier haben wir unsere erste richtige Kanelsnurrer bei einem Bäcker gegessen und konnten noch etwas die Sonne genießen.
Danach sind wir weiter nach Jørpeland mit kurzem Halt am Supermarkt und einer Entleer- und Auffüllstation gefahren. Jørpeland ist in der Nähe von Preikestolen – daher perfekt für die morgige Wanderung.
Hier haben wir das erste Mal für einen Stellplatz gezahlt – konnten diesen aber auch vollumfänglich genießen = Campingstühle raus und das Meer sowie die Sonne genießen.
Heute morgen haben wir noch die Gegend bei Nærbø erkundigt. Durch die Büsche ging es runter zur Küste. Dort ging es weiter durch Kuh- und Schaf-Felder die sich direkt am Meer befanden.
Mittags ging es los nach Bryne nochmal im Elektro-Laden nach einer SIM-Karte fragen, unser erstes norwegisches Gebäck essen und nochmal volltanken. Anschließend ging es auf Stellplatz-Suche nähe des Hellestøstranden. Nach kurzer Mittagspause sind wir dann zum Strand gelaufen.
Nach dem ersten Kaffee ging es heute für uns erst einmal eine Runde Joggen – geplant waren 7 km durch den am Meer anliegenden Wald. Bereits nach paar Minuten haben wir eine Outdoor Fitnessanlage entdeckt, die wir (überwiegend Fabi) direkt nutzten um paar Krafteinheiten zu machen. Anschließend ging es weiter durch den Wald vorbei an alten Bunkern, Spiel- und Picknikplätze. Norwegische Radfahrer begrüßten wahrscheinlich uns – wir fragen uns immer noch, was genau sie gesagt haben.
Nach 7 km joggen gab es dann endlich Frühstück und anschließend ging es los Richtung Flekkefjord. In Flekkefjord sind wir zum Phone Shop gegangen, um nach einer Sim-Karte für unseren mobilen WLAN-Router zu fragen. Jedoch meinten sie, dass man diese bei einer Tankstelle bekommen sollte. Daher sind wir an der nächsten Tankstelle (Circle K) angehalten und haben hier nachgefragt. Jedoch waren wir uns bei dem Angebot noch unsicher, da die Internet-Pakete teuer sind.
Daher haben wir uns dazu entschlossen erstmal weitere zu fahren und bei weiteren Tankstellen nachzufragen und die Preise zu vergleichen. Leider hat bisher noch keine weitere Tankstelle SIM-Karten verkauft bzw. für Touristen diese angeboten. Überwiegend benötigt man hier für eine SIM-Karte eine norwegische ID.
Dann ging es runter von der E39 und auf die Küstenstraße 44. Die Landschaft veränderte sich zu einer Felslandschaft mit Seen, vereinzelte Häuser und es tauchten auch immer mehr Schafe sowie Kühe auf. Unser nächster Stopp war Brusand – türkis-klares Meer und ein langer leerer Strand.
Anschließend ging es weiter zu unserem heutigen Stellplatz (Nærbø). Ein Parkplatz nähe eines Bauernhofes. Hier konnten wir unseren Camper noch etwas aufräumen sowie umsortieren und einmal durchfegen. Abends gab es dann noch Tütensuppe (Tomaten-Gespenster-Suppe) und eine warme dusche.
Heute war es soweit – wir sind mit der Fähre nach Norwegen gefahren und haben damit unser erstes Zielland erreicht. Um 6 Uhr hat unser Wecker geklingelt, damit wir noch genug Zeit hatten Kaffee zu trinken und mit Leeyah im Wald spazieren zu gehen. Beim Spaziergang haben wir ein kleines Reh gesehen – es war so süß 🙂
Nachdem wir unseren Camper ready gemacht haben, sind wir zum Hafen gefahren, haben uns eingecheckt und in der Schlange eingereiht. Um 9 Uhr ging es dann wirklich los. Wir sind mit dem Camper auf die Fähre gefahren, haben unser Rucksack geschnappt und sind mit Leeyah hoch aufs Deck gegangen. Die vielen Treppen waren ihr nicht so geheuer, aber ansonsten hatte sie mit der Fähre und dem Schwanken gar keine Probleme.
Die Überfahrt war sehr entspannt und es hatte zum Glück nicht arg geschwankt. Leider war es aber sehr windig und wir waren froh, dass wir nach 1 Stunde frösteln ein geschützteren Platz ergattert hatten und uns am Kaffee aufwärmen konnten.
Die Fjordline-Fähre ist wirklich riesig. Einzeln haben wir uns das Innere der Fähre angeschaut – Restaurants, Cafés, Klamottenläden, Duty Free-Shops und vieles mehr gab es im Inneren. Leider sind Hunde nur draußen auf dem Deck 10 erlaubt – daher konnten wir uns nicht reinsetzen. Trotzdem war alles sehr entspannt und wir konnten uns mit Leeyah auch außerhalb der „Hunde-Zone“ draußen aufhalten.
Nach fast 4 Stunden Fahrt kamen wir dann endlich in Norwegen, Kristiansand an. Wir kamen sehr schnell runter von der Fähre und sind dann direkt zur nächsten Entleerungs- und Versorgungsstation gefahren. Mit gefülltem Frischwasser und leerem Grauwasser ging es dann auf die Suche nach unserem heutigen Stellplatz. Der erste Anlauf war leider nichts, da die Straße zu steil und holprig war. Aber nach weiteren 5 Minuten Fahrt haben wir einen Wald-Parkplatz in Mandal entdeckt und erstmal Nudeln mit Bolognese gekocht.
Nach kurzem Power-Nap und Website-Pflege ging es noch eine Runde mit Leeyah raus. Nach paar Minuten Fußweg hat uns Norwegen schon in sein Bann gezogen. Die Natur hier ist einfach einzigartig – magische Wälder, vereinzelnde Buchten, glasklares Meer uvm. Der Wind scheint den Norwegern nicht zu stören. Trotz 16°C und starkem Wind gehen vereinzelt Menschen ins Meer oder laufen einfach ganz entspannt im T-Shirt und kurzer Hose rum. Keine Ahnung wie die das machen, aber wir würden frieren!